Rinspeed präsentiert
auf Genfer Automobilsalon cleveres Kommunikationskonzept „BamBoo
Community“: Mobile Community-Plattform mit Mehrwert
Der Schweizer Autovisionär Frank M. Rinderknecht hat sich noch nie damit
zufrieden gegeben, aussschließlich Concept Cars zu bauen. Gleichzeitig
mit seinem Sun&Fun-Car „Bamboo“ präsentiert er nun auf dem Genfer
Automobilsalon unter demselben Namen ein eigenes Community-Konzept für
die automobile Gesellschaft.
Der Rinspeed-Boss würde seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht, würde
er die Kommunikationsplattform nicht über die bereits heute bestehenden
Möglichkeiten hinaus in die Zukunft denken. So integriert er Features
wie einen intelligenten Mitfahrdienst und diverse soziale Netzwerke wie
Facebook. Aber auch den Nachhaltigkeitsgedanken will er dem „homo
ludens“ über spielerische Elemente nahebringen. Als Partner für sein
spannendes Konzept hat er mit Zurich Financial Services Group, einem
führenden global tätigen Versicherungsunternehmen, ein wirtschaftliches
Schwergewicht gewinnen können. Entwickelt und in die Tat umgesetzt wird
das Konzept von der Schweizer Ingenieur-Schmiede Helveting.
Die automobile Plattform soll in die Internet-Konnektivität bestehender
Fahrzeuge integriert werden, alle anderen können sie auf modernen
Smartphones einsetzen. „Mehrwert“, geschickt verbunden mit menschlicher
Emotionalität und dem Spieltrieb, heißt der Schlüssel zum Erfolg. So
ist das Herzstück der Applikation ein cleverer Mitfahrdienst („RideSharing“),
der bestehende soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Youtube, Flickr
oder Blogs nutzt. Darüber werden Angebot und Nachfrage – Fahrer und
Mitfahrende – zusammengebracht, können sich beide Seiten bewerten und
werden identifiziert. Rinderknecht: „Niemand muss mehr mit der Autotür
eine Wundertüte öffnen, ohne eine Ahnung davon zu haben, was ihn darin
erwartet.“
„My Viewer“ nennen die Entwickler Funktionen, die Fahrer und Fahrzeug
fest im Blick haben. So wird ständig der CO2-Abdruck des Fahrzeugs genau
gemessen und ausgewertet. Diverse Abrechnungsmode, z.B. für das „RideSharing“
werden angeboten. Selbst im Fall der (Un)Fälle steht „My Viewer“ dem
Piloten zur Seite, weil das System die wichtigsten Fahrdaten vor und
beim Schadensereignis registriert. Und was heute nur in der Oberklasse
möglich ist, wird dann für alle Kfz-Lenker da sein: die Ortung des Autos
inklusive der Alarmierung von Hilfskräften.
Und der Nachhaltigkeitsgedanke liegt den Eidgenossen am Herzen: Die
Applikation wird in der Lage sein, das Fahrverhalten des Piloten unter
ökologischen Gesichtspunkten zu bewerten – und er kann sich im
Wettbewerb mit anderen online messen. Tipps zum sicheren Fahren und zur
Unfallverhütung gibt es gratis dazu. Und klar, wer Mitfahrer an Bord
hat, fährt auf jeden Fall energieeffizienter und erhält mehr grüne
Fleißkärtchen, die natürlich in dieser App „BamBoos“ heißen und
bambus-grün daherkommen. Hierzu Rinderknecht: „An dieser Stelle sind
ausgeklügelte Belohnungsmodelle denkbar – von E-Tank-Gutscheinen bis
Rabatte bei der Autoversicherung.“
Und hier schließt sich dann der Kreis: Für Community-Betreiber und
-Partner bieten sich interessante Möglichkeiten, mit der automobilen
Community maßgeschneidert und interaktiv zu kommunizieren.