Weltpremiere beim Automobilsalon in Genf 2007
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Gläsernes Concept Car zum
30-jährigen Rinspeed-Jubiläum und 40 Jahre nach dem ersten
Ganz-Kunststoff-Auto von Bayer
eXasis - Heiligs Blechle ganz glasklar
Zumikon / Leverkusen - So etwas gab es noch nie, spiegelte die Online-Ausgabe
eines Nachrichten-Magazins von Weltruf die Meinung ihres Redakteurs wider, als
die ersten Skizzen des neuen Rinspeed-Konzeptfahrzeugs eXasis im Internet
auftauchten, und es sieht aus wie noch kein Fahrzeug zuvor. - Dabei
offenbarten die Zeichnungen nur andeutungsweise, was der Schweizer Auto-Visionär
Frank M. Rinderknecht zum eigenen 30-jährigen Firmenjubiläum mit den Experten
der Bayer MaterialScience AG, einem der größten Kunststoff-Produzenten der Welt,
ausgetüftelt hatte: ein fahrbereites gläsernes Auto mit vollkommen
transparenter Karosserie und Boden-Blech aus Makrolon®. Auch diese
Rinspeed-Kreation wird vom Schweizer Engineering-Spezialisten Esoro auf die
Räder gestellt und der Weltöffentlichkeit erstmals auf dem Automobilsalon Genf
(8. bis 18. März 2007) präsentiert - 40 Jahre, nachdem Bayer 1967 das erste
Ganz-Kunststoff-Auto der Welt, den K67, vorstellte.
Jeder, der den eXasis zum ersten Mal sieht, schwärmt vom gläsernen Auto
und meint eigentlich unseren transparenten Hightech-Kunststoff, kennt Ian
Paterson, Innovationsvorstand der Bayer MaterialScience AG, typische Reaktionen
auf den Prototypen. Viele reden nur über Innovationen. Wir machen sie mit
unseren Partnern. Und so waren denn auch fast alle Business Units von Bayer
MaterialScience an der Entwicklung des Concept Cars mit ihren Produkten wie
Lackrohstoffen oder Polyurethanen (für Formwerkzeuge) beteiligt. Für die
Durchsichtigkeit sorgen aber in erster Linie die Kunststoff-Experten mit ihrem
Polycarbonat-Werkstoff Makrolon®, dem Kern des eXasis. Frank M. Rinderknecht:
In dieser ätherischen Transparenz wird für mich der eigentliche Spirit des
eXasis sichtbar: Aus Geist wird Materie, aus Visionen ein handfestes Auto. Und
der eXasis scheint denn auch noch nicht ganz in unserer materiellen Welt
angekommen zu sein.
Also eine clevere 3-D-Projektion, eine Fata Morgana oder mehr ein vierrädriges
Kunstobjekt? Auf jeden Fall unterscheidet sich das dritte Gefährt aus der
Kooperation beider Unternehmen grundsätzlich von den zwei Vorgängern, dem
futuristisch anmutenden Senso und dem reinrassigen Sportwagen zaZen:
eXasis ist eine komplette Neuentwicklung, basiert also nicht auf einem
Großserienfahrzeug. Die insektenartige, gelb schimmernde Karosserie mit den
freistehenden Rädern wirkt wie ein Mix aus den legendären
Auto-Union-Rennfahrzeugen der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sowie
einem Off-Road-Vehikel und bietet zwei Passagieren hintereinander Platz. Die
Neuinterpretation der oft zitierten Zigarren-Form findet den krönenden Abschluss
in einem sexy Heck mit schön integriertem Ventilator sowie herrlich
eingepasstem und poliertem Remus-Auspufftopf. Und dann: freier Durchblick auf
den kompakten 2-Zylinder-Weber-Motor mit 750 ccm, der - äußerst ungewöhnlich -
über dem Getriebe thront.
eXasis ist ein Hingucker mit jeder Menge Durchblick: Die von der Schweizer
Firma Mecaplex geformte und vom deutschen Hard-Coatings-Spezialisten KRD mit
einem Hauch von Gelb beschichtete Außenhülle aus Makrolon® gibt die Sicht auf
das tragende Alu-Chassis des Fahrzeugs frei. Hier wirkt alles wie aus dem Vollen
gefräst, die Spanten sind es tatsächlich. Und doch hat die gesamte Konstruktion
die Anmutung von Leichtigkeit des Bambusrohrs, unterstrichen durch eine
Chrom-Effektlackierung von Lesonal auf der Basis der Lackrohstoffe Desmodur® und
Desmophen® von Bayer MaterialScience. Für die Beschichtung von Bedienelementen
rührten die Bayer-Lackexperten eine speziell ausgearbeitete Softfeel-Lackierung
mit wässrigen Bindemitteln an, einzig mit dem Ziel, Augen und Händen des Piloten
zu schmeicheln.
Beide Insassen nehmen Platz auf eigens in Zusammenarbeit mit Recaro kreierten
Sitzen. Jeder besteht aus zwölf transparenten Rippen aus Makrolon® ebenso
viele hat der Mensch sowie einer Kopfstütze und Armlehne aus durchsichtigem
Technogel®. Und nicht nur mit futuristischen Sitzbe-spannungen sowie textilem
Lenkrad-Design setzt der Interieur-Spezialist, die Hightex/SellnerGruppe,
stilsichere Akzente am Fahrzeug. Dazu gehören auch neuartige Applikationen aus
aluminiumbedampftem Glasfasermaterial im Rauten-Design zum Beispiel auf Felgen,
Leisten, Querlenker, Tank und Scheinwerfer.
Ein technischer wie optischer Leckerbissen sind die beiden transparenten
Anzeige- und Funktions-Displays, die beidseitig im Sichtfeld des Fahrers zu
schweben scheinen. Per Berührung lassen sich darüber Fahrzeugfunktionen anzeigen
und steuern. Jedes der Touchpanels besteht aus einem transparenten CD/DVD-Rohling
aus Makrolon®, der mit elektrisch leitfähigem Baytron® von H.C. Starck zur
Auslösung der Schaltfunktionen beschichtet ist. Entwickelt wurden die Displays
vom Schweizer Sicherheits- und Schließsystem-Spezialisten Kaba.
Selbstverständlich also, dass auch das personalisierte Zutrittssystem zum Wagen
hier integriert ist.
Für den starken Antritt des eXasis sorgt ein äußerst leichtgewichtiger
Weber-Motor mit CO2-Ausstoß reduzierender Bioethanol-Befeuerung und 150
umweltfreundlichen Pferdestärken. Und angesichts von etwa 750 Kilogramm
Fahrzeuggewicht dank Kunststoff-Leichtbauweise muss jedes PS nur fünf Kilogramm
bewegen das ist sehr sportliches Porsche-Niveau.
Für das eXasis-Projekt konnte Rinspeed staatliche Stellen gewinnen: Die
Treibstoffversorgung stellt die Alcosuisse sicher, das Profitcenter der
Eidgenössischen Alkoholversorgung. Und das Schweizer Bundesamt für Energie hat
den eXasis als Probanden für eine Studie zum Thema Leichtbau und Ökologie
auserkoren. Übrigens: Mehr Infos zu Bioethanol und Deutschlands erster
Tankstellenmarke für umweltfreundliche Kraftstoffe gibts im Internet unter
biofuel24.de.
Damit so viel Dynamik sicher auf die Fahrbahn gelangt, haben die
KW-Fahrwerksspezialisten Feder- und Stoßdämpfer-Einheiten maßgeschneidert, vorn
in der Schottwand stehend und hinten liegend untergebracht. Den Kontakt zur
Straße halten Pirellis High-Performance P Zero Reifen 22, die auf
geschmiedeten und aus dem Vollen gefrästen 5-Speichen-Räder des deutschen
Felgenherstellers AEZ aufgezogen sind. Auch hier Liebe zum Detail: Die Felgen
zieren transparente Intarsienarbeiten aus Makrolon® wie kleine Fenster.
Trotz schön gezogener Karosserie-Linien, die sich in der Transparenz ver-lieren,
hat der eXasis Ecken und Kanten und will polarisieren. In einem werden sich
aber alle, die das Vergnügen haben, ihn einmal zu fahren, einig sein: Der kurze
Blick nach unten durchs durchsichtige Bodenblech sorgt während der Fahrt für
einen Thrill der ganz besonderen Art
Von schweizerischer Hand
Esoro
Bei der Realisierung des eXasis arbeitete Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht
mit modernster Technik und den besten Fachkräften aus der schweizerischen
Automobilwirtschaft zusammen. So macht der Rinspeed eXasis dem Leitmotto von
Esoro wieder alle Ehre: engineered by Esoro - what you dream is what you get
Die Schweizer Engineering Firma
Esoro wurde bereits zum achten Mal von Rinspeed als Generalunternehmerin für
das Fahrzeugprojekt engagiert. Esoro zeichnet hiermit verantwortlich für das
Projektmanagement, die Implementierung der neuartigen
eXasis -Technologien, das Engineering, das Design und den Fahrzeugbau des
Rinspeed eXasis.
Esoro realisierte dieses Konzeptfahrzeug mit ihren leistungsfähigsten
Lieferanten Schwaller AG (Chassis)
Weber Motor /
Swissauto (Motor) und
Protoscar (Design). Das kompetente und schlagkräftige Entwicklungsteam
realisierte den eXasis von der Konzeption bis zum getesteten Prototypen in
sechs Monaten.
Esoro ist seit sechzehn Jahren als Auftragsentwickler im Bereich Automobiltechnik, Leichtbau und Kunststofftechnik tätig und für Effizienz und innovative Lösungen insbesondere in den Bereichen Prototypenbau, Leichtbau, Kunststofftechnik und Brennstoffzellenfahrzeuge bestens bekannt. Mehrere herausragende Prototypen haben diese Kompetenz bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
In der Entwicklung von industriellen Produktionsverfahren für Kunststoffbauteile
ist ESORO ebenfalls sehr erfolgreich. Das von ESORO für Weber Fibertech
entwickelte, neuartige Produktionsverfahren
E-LFT (Endlosfaserverstärkter Langfaserthermoplast) für
Faserverbundwerkstoffe, ermöglicht kostengünstige Automobilbauteile mit 30-50%
Gewichtsvorteil gegenüber Stahl. Als erstes Serienbauteil wird seit dem 1.1.2007
die Rückwandtür des neuen smart fortwo in E-LFT gefertigt.
Ein weiteres, neuartiges Produktionsverfahren - das
Schmelzprägeverfahren - ist für Nischenprodukte geeignet und wird von ESORO
derzeit bei ersten OEMs eingeführt. Das sehr flexible und ebenfalls patentierte
Produktionsverfahren Schmelzprägen ermöglicht die kostengünstige Fertigung von
hochwertigen thermoplastischen Faserverbundbauteilen für strukturelle und
semistrukturelle Anwendungen. ESORO bietet hierzu den kompletten Service von der
ersten Bauteilauslegung (Topologieoptimierung) über explizite Finite Element
Berechnungen (orthotrop und hochgradig nichtlinear) bis zur Serienlieferung an.
eXasis - wieso macht das Bundesamt für Energie BFE bei diesem Projekt mit?
Zwei Hauptgründe wecken das Interesse des
BFE: Energieeffizienz durch Leichtbau und Energieversorgung mit erneuerbarer
Energie.
Der Reduktion der Fahrzeugmasse ist der wirksamste Ansatz zur Absenkung des
Treibstoffverbrauchs und wirkt erst noch als Schneeballprinzip: Leichteres Auto
- leichtere Komponenten - kleinerer und leichterer Antrieb.
Die Wirkung von Verbesserungsmassnahmen:
| Verbesserungsmassnahme | Absenkung Energieverbrauch in % |
| Gewichtsreduktion um 1 % | - 0.7 % |
| Absenkung Luftwiderstand um 1 % | - 0.25 % |
| Absenkung Rollwiderstand um 1 % | - 0.27 % |
| Steigerung des Motorenwirkungsgrad | Ungefähr lineare Verbrauchsreduktion |
Natürlich ist dem BFE bewusst,
dass eXasis nie zu einem Produkt umgesetzt werden kann. Komponenten und
Baugruppen mit der eXasis-Technologie können aber sehr wohl helfen, den
Treibstoffverbrauch zu senken. Als solches ist eXasis eine Demoplattform für
leichte, sprich energieeffiziente Baugruppen wie: Sitze, Karosserieteile und
Kotflügel.
Der zweite Hauptgrund hinter der Beteiligung des BFE ist der verwendete
Treibstoff E85. E85 ist ein Treibstoffgemisch aus 15 Prozent herkömmlichem
Benzin und 85 Prozent Ethanol. Ethanol ist ein erneuerbarer Biotreibstoff und
bei seiner Verbrennung weitgehend CO2-neutral. E85 ist künftig dann besonders
interessant, wenn es gelingt, Ethanol als Biotreibstoff der sogenannt zweiten
Generation darzustellen (Nutzung der ganzen Pflanze und nicht nur der Frucht).
Durch seine hohe Oktanzahl kann E85 zusätzlich in einem Motor mit einem höheren
Verdichtungsverhältnis genutzt werden, wodurch wiederum der Wirkungsgrad des
Antriebs steigt.
CO2-Reduktion mit Bioethanol
Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls hat sich die
Schweiz verpflichtet, die Emissionen der klimawirksamen Gase zu reduzieren.
Das CO2-Gesetz verlangt, dass der Ausstoss bis zum Jahr 2010 gegenüber 1990 um
zehn Prozent reduziert wird. Einen Teil dazu beitragen könnte die Verwendung von
Bioethanol als Treibstoff.
Bioethanol ist Ethylalkohol, der durch die Vergärung von Zuckern aus
pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird. Die chemische Formel für Bioethanol und
herkömmliches Ethanol ist identisch (C2H5OH). Ethanol darf jedoch nur als
Bioethanol bezeichnet werden, wenn es ausschliesslich aus pflanzlichen
Rohstoffen wie z. B. Holz, Rüben, Getreide oder Gras produziert wird. Diese
erneuerbaren Energiequellen werden auch als Biomasse bezeichnet.
Was die Produktion und den Einsatz von Bioethanol als Treibstoff anbelangt, ist
Brasilien das mit Abstand am weitesten fortgeschrittene Land. Dort deckt das
Bioethanol 22% des Treibstoffbedarfs ab. In den USA enthält mehr als 10% des
verkauften Benzins einen zehnprozentigen Bioethanol-Anteil. In Schweden wird das
Benzin nach erfolgter Beimischung von 5% Bioethanol ohne besondere Kennzeichnung
an den Zapfsäulen über das gewöhnliche Tankstellennetz vertrieben.
Die Beimischung von fünf Prozent Bioethanol zum Benzin95 reduziert den
CO2-Ausstoss um rund 3,5 - 4,0 %. Pro Liter Benzin95, das durch Bioethanol
ersetzt wird. Unter dem Strich werden ungefähr 1,6 bis 1,8 kg weniger CO2
ausgestossen. Solange zur Ethanolproduktion nur erneuerbare Rohstoffe verwendet
werden, ist diese bezüglich der Bildung von CO2 neutral. Die
Treibhausgasemissionen aus der Produktion und der Verbrennung des Bioethanols
werden durch die CO2-Aufnahme der Pflanzen während deren Wachstumsphase
(Photosynthese) kompensiert.
Verschiedene Studien haben es ermöglicht, die Verminderung der CO2-Emissionen in
konkrete Zahlen zu fassen. Bei gleicher Energiedichte sorgt bEnzin5 pro
zugesetzten Liter Bioethanol für Einsparungen von 1,3 Litern Rohöl und rund 2,4
kg CO2-Äquiv. Würde das gesamte in der Schweiz verbrauchte Benzin durch dieses
Produkt ersetzt, ginge dies mit einer Verminderung der Emissionen des
Treibhausgases CO2 um jährlich über 600'000 Tonnen einher.
Mit einer einheimischen Produktion von Bioethanol würden sich auch neue
Perspektiven für die Landwirtschaft eröffnen. Allein aus der Verwertung der
heute anfallenden Überschussproduktion bei Kartoffeln, Getreide, Zuckerrüben und
Molke könnten 45 Millionen Liter Bioethanol hergestellt werden. Dies entspricht
900 Millionen Litern bEnzin5 oder rund einem Fünftel des schweizerischen
Benzinverbrauchs.
Es ist klar, dass die Gestehungskosten in der Schweiz aufgrund der höheren
Lohnkosten und verschiedener einzuhaltender gesetzlichen Bestimmungen deutlich
höher ausfallen als zum Beispiel in Brasilien. Daher müsste eine inländische
Bioethanolproduktion vor allem in der Startphase durch Zölle oder Kontingente
vor billigeren ausländischen Produkten geschützt werden. Dies dürfte mit der
aktuellen Wirtschaftspolitik und den bestehenden Handelsabkommen schwer zu
vereinbaren sein. So erscheint es aus politischen und ökonomischen Gründen nahe
liegend, das Bioethanol zu importieren. Ob dies allerdings ökologisch effizient
ist, bleibt zu diskutieren.
Zurzeit stammt das Bioethanol, welches zur Herstellung von Treibstoff verwendet
wird, mehrheitlich von der Borregaard Schweiz AG in Attisholz. Dort wird aus der
Fermentierung eines Nebenprodukts der Celluloseherstellung Ethanol gewonnen. Der
Rohstoff für dieses Schweizer Bioethanol für Treibstoffzwecke ist Holz.
Die Partner: Die wichtigen Stützen kommen zu Wort
AEZ Leichtmetallräder - Das
Unternehmen
Mit über 1,500.000 verkauften Rädern ist
AEZ Leichtmetallräder der Top-Anbieter und Marktführer auf dem europäischen
Nachrüstmarkt. In nur einem Jahrzehnt hat es die Marke vom klassischen
Radhersteller zum absoluten Imageprodukt geschafft. Der Erfolg des Unternehmens
basiert auf Designstärke, Innovation sowie ausgezeichneter Produktqualität und
einem ausgeprägten Servicegedanken.
Das beeindruckende Produktsortiment umfasst neben den klassischen Designrädern
exklusive mehrteilige Modelle sowie Räder für den SUV/Offroad Bereich. AEZ
bietet als einer von wenigen Herstellern weltweit eine neue Generation
superleichter Räder an. Lite tec® entsteht entweder durch Wärmebehandlung des
Rades oder durch einen Rotations-Schmiedeprozess des Felgenbetts oder auch durch
weitere technische Besonderheiten. Je leichter dieses im Verhältnis zum Radstern
ist, desto weniger träge ist das Rad. Das Ergebnis sind bessere Beschleunigungs-
und Bremswerte sowie optimiertes Lenkgefühl und größerer Fahrkomfort. AEZ Lite
tec® bedeutet zwischen 20 und 35 Prozent weniger Gewicht als normale Alufelgen.
Das auf dem Rinspeed eXasis verbaute AEZ Rad ist eine Spezialentwicklung für
dieses Fahrzeug, basiert aber auf dem ab März 2007 vertriebenen 3 teiligen
geschmiedeten Lite tec® - Rad Nemesis von AEZ.
Die Zukunft fährt Biofuel24
Europas professioneller Umrüster für Bioethanol E85. Mehr Leistung, wesentlich
weniger CO2-Belastung.Biofuel24
ist europaweit einer der ersten professionellen Umrüster für Bioethanol (E85).
In Brasilien und Schweden ist Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen längst
etabliert. E85 besteht zu 85% aus Ethanol und zu 15% aus Benzin. Aus Zuckerrüben
oder über die Holzvergärung kann E85 umweltverträglich hergestellt werden. Die
Verbrennung erfolgt weitgehend CO2-neutral. Mit den Steuergeräten von Biofuel24
kann jedes Fahrzeug mit Ottomotor auf die umweltfreundliche Technik umgerüstet
werden. Vom älteren Euro1-PKW bis zum künftigen Euro5-Fahrzeug. Je nach
Fahrzeugtyp erhöht sich der Verbrauch lediglich um 1-2 Liter/100 Kilometer.
Durch die hohe Oktanzahl von 110 ROZ steigt die Motorleistung zum Beispiel beim
Rinspeed eXasis um bis zu 20%. Eine Biofuel24-Umrüstung auf E85 bezieht also
auch Tuningbegeisterte ins Konzept ein. Umweltschutz darf also durchaus Spaß
machen.
Biofuel24 ist ein Umrüst-, Shop und Tankstellenkonzept, bei dem konventionelle
Fahrzeuge auf umweltfreundliche Technik umgerüstet werden. Noch in diesem Jahr
wird es Europa weit 50 Biofuel24-Filialen geben. Bis 2020 sind über 1300
Stützpunkte europaweit geplant. Vor Ort werden Diesel auf Pflanzenöl, Benziner
auf Gas oder Bioethanol E85 umgerüstet. Gleichzeitig werden Kraftstoffe und
sinnvolle, geprüfte Technik fürs Sprit sparen angeboten. Beispielsweise die
größere Riemenscheibe für Lichtmaschinen, die nach einem Test der Gesellschaft
für technische Überwachung (GTÜ) gut einen halben Liter Kraftstoff einspart.
Nach einem Großversuch sparen Regionalbusse mit der Biofuel24-Scheibe bis zu 3,5
Liter auf 100 Kilometer ein, bei Taxen reduziert sich der Verbrauch im
Kurzstreckenverkehr um bis zu 1,5 Liter je 100 Kilometer. Biofuel24 denkt weiter
als andere. Durch eine langfristige Kooperation mit einer renommierten
Gastronomie-Kette kann Biofuel24 neben Erstraffinat zusätzlich recyceltes
Pflanzenöl anbieten, das am gleichen Standort zentrifugiert, gefiltert und als
Kraftstoff aufbreitet wird. Auf Wunsch werden auch Russfilter nachgerüstet.
CO2-neutraler Kraftstoff aus Biomasse, nicht aus Lebensmitteln, das ist der
Traum von Biofuel24.
Die Kraft der Natur: Nutzbar dank innovativer Technik
Saab BioPower ist eine reine Innovation: Sie tanken erneuerbares Bioethanol
und bekommen obendrein mehr Leistung. Zudem senken Sie den Ausstoss an fossilem
CO2 um bis zu 80 %. Und wenn es kein Bioethanol gibt, tanken Sie eben Benzin.
Oder beides. Der Saab 9-5 BioPower nutzt bereits diese wegweisende Technologie:
Geniessen Sie schnelleres Beschleunigen, mehr Spritzigkeit und noch mehr
Fahrspass.
Strähle+Hess / Oesterle SLR / SC Schäfer als Member der Hightex / Sellner
Group
Hightex/Sellner ist eine mittelständische Unternehmensgruppe im Bereich
Hochwertige Fahrzeuginnenausstattung. Als Experten für entscheidende Details
im Fahrzeuginterieur sorgen wir für den Auftritt des Ganzen als erlebbare
Einheit zwischen Technik, Natur und Mensch.
Unter der Federführung der renommierten Schweizer Design- und Konzeptschmiede
Rinspeed und der Hightex / Sellner Gruppe, den Spezialisten, wenn es um
innovative außergewöhnliche Interieurdesignkonzepte mit neuartigen Materialien
und Oberflächen geht, entstand die Vision der Schöpfung eines neuen Interiors
mit ganzheitlichem Ansatz, in welchem Form- und Designsprache als Katalysatoren
für die Gestaltung einer spezifischen Welt fungieren.
Der eXasis:
Durch das Zusammenspiel aller eingesetzten Materialien, welche als prädominantes
Medium Licht -Transparenz und Durchlässigkeit zeigen, transferieren und berühren
wir den Betrachter auf einer neuen Ebene von Sinnlichkeit. Bei der Auswahl der
Stofflichkeiten gehen wir zurück zum Ursprung textiler Schöpfung. Äußere und
Innere Welt (Exterior und Interior) verschmelzen zu einer Einheit. Ohne sich
gegenseitig zu begrenzen gehen die Materialien nahtlos ineinander über und
verschmelzen durch die Aufgabe des eigenen Ichs zu einer neuen Aussage im Du
auf hohem Niveau.
Textil: Da Materialien mit den Sinnen erheblich stärker wahrgenommen werden,
haben wir uns für eine Sitzkonstruktion aus Masche mit Metallfasern entschieden.
Das Metallgestrick entliehen aus einer fernen Epoche, assoziiert eine
atmosphärische "Dichte", welche uns auf eine Zeitreise des Menschwerdens
schickt.
Textilien unter Lack: Die mit glasfaserbelegten Elemente im Außen- und
Innenbereich suggerieren Präzision und Frische. Als markante Dessinierung
wählten wir eine filigrane Raute, welche unter Lack gelegt die Wertigkeit und
Authentizität des Textils hervorhebt. Die Dreidimensionalität, welches das
Gewebe durchzeichnet, definiert "textilen" Charakter.
Stoffe hinterlegt mit Technogel (für Kopfstütze und Armauflage): Eine Neuheit
liegt in dem Verfahren unserer better-being Technologie. Bezeichnend hierfür
ist das Gießen von Textil in Technogel und verspricht sowohl ein optisches
als auch ein haptisches Erlebnis.
Lenkrad: Ein Metallgestrick ummantelt das außergewöhnliche "Lenkrad". Der
Joystickcharakter gepatcht mit Metall beinhaltet neben dem Spaßfaktor a pure
message for your skin".
Der underCover" als kleiner Bruder von eXasis muss sich der "underCover" seine
eigene Wertschätzung erst verdienen. Losgelöst von der Luftigkeit seines Bruders
liegt in ihm das Verlangen sich zu "erden". Das Farbkonzept in "erdbraunen Tönen
mit sonnengelben Akzenten wirkt ehrlich und intensiv. Die Transparenz des eXasis
findet hier eine Umkehr zu autarken dichten Materialkonzeptionen.
Die Komposition beim underCover liegt in der Geometrie also in
rational-mathematischen Sphären. So verwundert es nicht, dass das Interior sich
in klaren Formen wie Rauten und Kreisen ausdrückt und somit unterschiedliche
Räume "im Raum" entstehen lässt.
Im Brückenschlag verbinden sich die better-being Stoffe des eXasis und
entwickeln sich beim underCover weiter zu dekorativen und rationalen Elementen
im Fahrzeug.
Sitze (aus braunem Leder mit Rautenstepp): Mit einem hohen Maß an Ästhetik und
Komfort formen sich die aus Leder gestylten Sitze aus einem Kombinat aus Stepp &
Rauten. Akzente setzen die ungewöhnlich positionierten Zierstiche in
sonnig-gelben Tönen. Dieser Kombinationsgedanke wiederholt sich auch in der
Türverkleidung. Elegante Leisten und Applikationen, auch hier aus Glasfaser
lackiert, entwerfen eine Szenerie von Ästhetik und Opulenz und setzen gekonnt
farbige Akzente.
Himmel: Der Himmel besticht durch seine Idee der Kombination zwischen Raute und
Kreis. Hier durchziehen Gel-Pads in einem Kreis geschmeidig den Bereich des
Himmels und der Laderaumabdeckung. Das Kreismotiv zieht sich weiter nach unten,
hinein in die Armauflage bis hinunter in den Bodenbereich.
Total Access to eXasis
Am diesjährigen Genfer Automobilsalon präsentiert die Rinspeed AG wieder einen
ihrer legendären Konzept-Cars: den Rinspeed eXasis. Das transparente Fahrzeug
verbindet modernste Materialien mit zukunftsweisendem Design. Als Sahnehäubchen
stellte Projektpartner
Kaba eine Technologie zur Verfügung, welche für die Zukunft Grosses erahnen
lässt.
Der neue Konzept-Car der Rinspeed AG wird dank Kaba Technologie nur durch den
autorisierten Fahrer bedient. Bei Berührung wird der Fahrer identifiziert und
persönlich begrüsst. Das ist an sich nichts Revolutionäres doch die
Technologie geht noch viel weiter. Die Funktionen auf den völlig transparenten
Bedienkonsolen lassen sich individuell an die Präferenzen jedes berechtigten
Fahrers anpassen. Mehr noch, Bedienfunktionen werden nach Nutzer personalisiert.
Das heisst, dass jeder Knopf im Auto individuell auf alle berechtigten
Benutzer programmierbar ist.
Dank der von Kaba im Rinspeed eXasis vorgestellten Technologie können Geräte
exklusiv nur von befugten Personen bedient werden. Die Aktivierung erfolgt über
einen im Identifikationsmedium integrierten Chip, welcher über den menschlichen
Körper Kleinstsignale an eine Erkennungseinheit sendet. Dadurch wird ein absolut
personalisierter Zugriff bei bestmöglichem Bedienkomfort
möglich.
Diese Kaba-Technologie eröffnet ungeahnte Möglichkeiten wagen wir einen Blick
in die Zukunft: Autodiebstähle verringern sich massiv, denn die mit der
Technologie ausgerüsteten Wagen lassen sich überhaupt nur bedienen, wenn ein
befugter Fahrer hinter dem Steuer sitzt. Computer starten ausschliesslich durch
die Berührung berechtigter User die jeweils personalisierten Einstellungen auf.
Medikamentenschränke sind nur solange offen wie sie von einer autorisierten
Person berührt werden; ansonsten bleiben sie verschlossen. Haushalte werden für
Kinder sicherer gemacht, indem Geräte wie ein Kochherd so programmiert werden,
dass nur Erwachsene sie anstellen können. Und auch Balkontüren oder Fenster
können von Kindern nicht geöffnet werden.
Mit dem Beitrag zum neusten Konzept-Car eXasis von Rinspeed stellt Kaba einmal
mehr ihre weltweite Technologieführerschaft unter Beweis und zeigt mit einem
visionären Systemansatz auf, dass Zutrittskontrolle eben mehr ist als nur das
Öffnen von Türen.
Die Kaba Gruppe gehört zu den weltweit führenden Anbietern der
Sicherheitsindustrie. Kaba bietet ihren Kunden wegweisende und umfassende
Lösungen für Sicherheit, Organisation und Komfort bei verschiedensten
Zutrittssituationen sowie bei der Erfassung von Personal- und Betriebsdaten. Der
Konzern beschäftigt in mehr als 60 Ländern gegen 10'000 Mitarbeitende. Dank der
seit Jahren verfolgten Total Access-Strategie befindet sich Kaba auch an der
Spitze in der Entwicklung und dem Vertrieb von zukunftsweisenden
Identifikationstechnologien. Zum Beispiel leistete Kaba 1990 mit der Einführung
der LEGIC RIFD-Technologie Pionierarbeit. Heute wird diese Technologie täglich
von über 70 Millionen Menschen in mehr als 50'000 installierten Anlagen benutzt.
Hightech KW Gewindefahrwerk Made in Germany
Die transparente Rinspeed Kreation eXasis macht die sonst meist im
verborgenen arbeitende Fahrwerkstechnik der
KW automotive GmbH sichtbar.
Für das neueste Rinspeed Concept Car wurde von den KW Ingenieuren ein High-Tech
Fahrwerk entwickelt, das komplett auf die individuellen Bedürfnisse des Fahrers
eingestellt werden kann. Für eine maximale Performance bei niedrigem Gewicht
sprechen die aus hochfestem Aluminium konstruierten Gewindefederbeine mit
patentierter KW Dämpfungstechnologie der Variante V3. Dabei lässt sich die
individuelle Performance mittels einer separaten Druck- und
Zugstufen-Dämpfungskraftverstellung optimal einstellen. Mit diesem KW
Gewindefahrwerk steht dem anspruchsvollen Fahrer High-Tech aus dem Motorsport
zur Verfügung, die es ihm ermöglicht, das Fahrwerk individuell abzustimmen.
Die KW automotive GmbH gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Premium
Fahrwerkslösungen in Kleinserie. Für den Bereich Motorsport und Autozubehör
bietet das schwäbische Unternehmen ihren weltweiten Kunden das gesamte
Fahrwerksortiment - von den Sportfedern über die Sportfahrwerke und das KW
Gewindefahrwerk inox-line in drei Dämpfungsvarianten bis hin zu den KW
Competition Rennsportfahrwerken an.
Entwicklung und Forschung sind wesentliche Schwerpunkte am Standort des
Firmensitzes in Fichtenberg. Mehr als 1/3 der über 120 Mitarbeiter beschäftigen
sich mit der Forschung an neuen Dämpfungstechnologien und Entwicklungen von
neuen und innovativen Produkten für das KW Fahrwerksprogramm sowie Kunden- und
Industrieaufträgen. Seit Ende 2006 steht dem Entwicklungsteam zudem ein
hochmoderner hydraulischer 7 post Fahrdynamikprüfstand zur Verfügung.
Die KW automotive group beschäftigt an fünf verschiedenen Standorten weltweit
insgesamt mehr als 200 Mitarbeiter - und das mit steigender Tendenz.
Mecaplex
AG
Company profile: The transparencies and aerostructure company
Mecaplex Ltd, founded in 1948, employs 80 specialists for the aeronautical
industry. The manufacturing program
reaches from the windshield of a Very Light Aircraft or a small Light Lens up to
the stable 30 mm thick windshield of a Fighter Aircraft. Optical quality and
order processing are certified to aerospace standards.
Main
products made of acrylic glasses or polycarbonate: windshields, canopies, cabin
windows, wing tip lenses, taxi light covers
Specialities: Laminated hybrid glasses, windshields with integrated heating,
transparencies with hard coatings
Activities: Development and definition of canopies and complete systems,
manufacture of certified acrylic glasses, production of aircraft structural
assemblies, repair / replacement and overhaul of windshield- and cabin -
assemblies
Certifications: ISO
9001:2000, EASA Part 21 Section A, Subpart G
Pirelli Tyre (Europe) SA
Als ein Unternehmen mit einem bedeutenden industriellen Erbe, hat sich
Pirelli Tyre seit über einem Jahrhundert zu einer wahrhaftig internationalen
Firma entwickelt, welche in verschiedenen Märkten tief verwurzelt ist.
Auf dem Reifenmarkt ist Pirelli Tyre weltweit der fünftgrösste Betreiber
hinsichtlich der Umsatzerlöse. Die Produktion von Pirelli ist auf 24 Fabriken
auf der ganzen Welt verteilt. Die Handels- und Vertriebsstruktur deckt alle
geografischen Hauptmärkte in über 160 Ländern ab.
Pirelli konzentriert sich auf hohe und ultra - high leistungsfähige Produkte,
welche ein bemerkenswertes Niveau an Stabilität und Sicherheit in allen
Fahrsituationen aufweisen. Begünstigt durch den kontinuierlichen Transfer von
Erfahrungen im Motorsport bietet Pirelli Lösungen wie die PZero Familie - fähig
die Nachfragen der sportlichsten Kundschaft zu befriedigen.
Pirelli hat der Innovation schon immer konstante Aufmerksamkeit und Ressourcen
gewidmet. Das MIRS (Modular Integrated Robotized System) ist ein wichtiges
Beispiel für ein hoch computergesteuerte System um höchste Effizienz bei der
Produktion zu erreichen.
Ein weiterer Meilenstein ist die neu entwickelte Verknüpfung mit Rinspeed eXasis
mit Start im Februar 2007. In der Halle 1/ Stand 1210 wird sich Pirelli mit der
neuesten Innovation des P Zero Reifens, einer Neuauflage des Pirelli Rades und
der umfangreichen Produktpalette präsentieren, mit dem Ziel Rinspeed in seinen
zukünftigen Projekten zu unterstützen.
eXasis - Schweben oder Sitzen
Mit dem Concept Car eXasis geht Rinspeed einen neuen Weg in der automobilen
Entwicklung. Der Schweizer Fahrzeugveredler entmaterialisiert in seinem neuesten
Projekt das Fahrzeug weitestgehend. Das transparente Concept Car scheint zu
entschwinden - fast so als sei es nicht (ganz) von dieser Welt. Eine Spiegelung
des Entstehungsprozesses von Fahrzeugen, bei dem aus Visionen die
sprichwörtliche Materie (das Fahrzeug zum Anfassen) entsteht.
Dem Sitz, als Materie zwischen Insasse und Fahrzeug, kommt dabei eine besondere
Bedeutung zu.
Recaro, als Innovationsreiter im automobilen Sitzbau, setzt auf ein
wirbelsäulenartiges Sitzschalengerippe aus Makrolon®, eine fliegende
Stoffbespannung und ein Kopfstützenpolster aus transparentem Technogel.
Automatisch passt sich der Sitz dank der schwebenden Polster dem Insassen an.
Der Innenraum entführt den Insassen in eine andere Welt. Aus normalem Sitzen
wird entspanntes Sitzen oder gar ein Schweben.
Früher wie heute gilt: Recaro ist als Sitzhersteller der Pionier im Hinblick auf
Qualität, Sicherheit und Innovation in der Automobilzuliefererindustrie und in
den Augen der Verbraucher.
Zum Unternehmen: Recaro ist ein selbstständiges Unternehmen innerhalb der
international tätigen Keiper Recaro Gruppe, die weltweit an insgesamt 16
Standorten aktiv ist. Knapp 8.000 Mitarbeiter stehen in den drei Sparten Keiper,
Recaro und Recaro Aircraft Seating für hochwertige Produkte im Bereich des
mobilen Sitzens in Fahrzeugen und Flugzeugen. Die Gruppe erwirtschaftete im Jahr
2005 einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Recaro hat eine lange
Tradition: Gegründet im Jahre 1906 durch Sattlermeister Wilhelm Reutter -
zunächst als eine Karosseriefabrik -, kann Recaro auf eine 100-jährige
Firmengeschichte zurückblicken. Reuter fertigte Karosserien für Fahrzeuge wie
Porsche 356, VW Käfer, BMW 328, Horch und viele andere renommierte Marken. So
entstand die Marke Recaro durch eine Wortschöpfung aus REutter und CAROsserien.
Der erste Recaro Sportsitz wurde 1965 vorgestellt. Nach der Fusion mit der Firma
Keiper im Jahre 1969 agiert Recaro als selbständiges Mitglied der Keiper Recaro
Firmenfamilie und definiert das mobile Sitzen durch revolutionäre Innovationen
immer wieder neu.
Remus im Profil
Im September 1990 wurde die
Remus Innovation Forschungs- und Abgasanlagen-Produktionsgesellschaft m.b.H.
gegründet. Mit nur fünf Mitarbeitern und zahlreichen guten Ideen begann eine
Erfolgsstory, die das junge Unternehmen aus Bärnbach nach nur fünf Jahren zum
Weltmarktführer unter den Sportauspuffherstellern werden ließ.
Als geschäftsführender Gesellschafter zeichnet Ing. Otto Kresch für die
technischen Belange wie Forschung & Entwicklung, Produktinnovationen und
Produktion verantwortlich, seine Gattin Angelika Kresch kümmert sich vorwiegend
um die kaufmännischen Bereiche wie Verkauf, Marketing und Rechnungswesen. Um dem
wachsenden Zweiradmarkt Rechung zu tragen wurde 1999 ein weiteres Werk in
Köflach eröffnet. Im Sommer 2002 wurde das neue Forschungs- und
Entwicklungszentrum eröffnet, um die Führungsposition am Weltmarkt abzusichern
und weiter auszubauen. Im Herbst 2006 wurde eine neu erbaute Produktionshalle in
Betrieb genommen, womit die Produktionsfläche um 5.000m2 auf nunmehr ca.
17.000m2 erweitert wurde. Mittlerweile beschäftigt Remus rund 350 Mitarbeiter.
Neben der versammelten Tunerbrache von Abt über Brabus und Irmscher bis Zender,
zählen Daimler Chrysler, VW, Volvo, Porsche, Opel, Ford, Seat, Renault,
Mitsubishi, Ducati und Buell u.a. zu den Industriekunden. Über 90 Prozent der
Produktion werden mit steigender Tendenz in fast 60 Länder der Erde exportiert.
Jüngstes Produkt der Unternehmensgruppe Remus ist der Dieselpartikelfilter, ein
für die Nachrüstung von Dieselfahrzeuge angebotener Partikelfilter, der
vollkommen wartungsfrei ist und die besonders gesundheitsgefährdenden
Feinstpartikel um bis zu 90% reduziert. Remus bietet bereits für eine Vielzahl
von Fahrzeugen Dieselpartikelfilter an, wobei das aktuelle Lieferprogramm
ständig erweitert wird.
Sharp - offizieller Multimedia-Partner von Rinspeed
Die renommierte Schweizer Design- und Konzeptschmiede Rinspeed arbeitet auch
beim neuen Concept-Car eXasis mit dem führenden LCD-TV-Hersteller
Sharp zusammen. Ein aussergewöhnliches Fahrzeug verdient eine einzigartige
Präsentation. Und dies gewährleistet Sharp mit den neuen Full-HD-TV-Geräten
(volle HDTV-Auflösung im Progressiv Vollbild-Verfahren), welche die Ideen und
Eigenarten, die hinter dem visionären Fahrzeug stehen, gestochen scharf und in
einer noch nie da gewesenen Farbbrillanz dem Betrachter näher bringen.
Sharp weltweit: Das Unternehmen mit weltweit über 55'000 Mitarbeitenden ist in
beinahe allen Gebieten der Elektronik aktiv und bietet ein riesiges Sortiment an
Produkten an. Unter anderem ist Sharp Weltmarktführer bei
LCD-Flachbildfernsehern und Sonnenkollektoren; zwei Bereiche, die zur Zeit
besondere Beachtung finden.
LCD-Technologie ist untrennbar mit dem Namen Sharp verbunden: Seit Sharp 1973
den ersten LCD-Taschenrechner herausbrachte, spielt das Unternehmen bei
Flüssigkristalldisplays eine führende Rolle. Es überrascht nicht, dass die
neuste Generation von LCD-Fernsehern aus dem Sharp Werkt Kameyama II (Japan)
stammt, einer der weltweit modernsten Produktionsstätten überhaupt. Europa ist
ein Markt der gerade erst erwacht. Angesichts der vielen Röhrenfernseher, die in
Europa in den nächsten Jahren durch LCD-TVs ersetzt werden können, gehen wir von
einem sehr hohen Marktpotenzial aus. Im Vergleich dazu ist die für 2006
erwartete europäische Nachfrage von 18 Millionen LCD-TVs nur ein kleiner Teil
des von Sharp erwarteten Marktvolumens, so Hans Kleis, CEO of all European
subsidiaries and Operations.
Sharp und die Umwelt - ein Unternehmensziel: Sharp engagiert sich aber nicht nur
sehr stark im Bereich Technologien-Entwicklungen sondern im speziellen auch im
Umweltbereich und wird entsprechend belohnt: Mit den neuen LCD-TVs hat die
Europäische Kommission bereits den dreissigsten LCD-Fernseher des
Technologieunternehmens Sharp mit dem begehrten EU Eco-Label ausgezeichnet.
Derzeit ist der LCD-Pionier der einzige Hersteller weltweit, dessen Fernseher
mit dem beliebten Umweltzeichen ausgezeichnet wurden.
Weber Automotive
Weber Automotive mit Sitz in Deutschland, Markdorf am Bodensee ist ein
international tätiger Automobilzulieferer und verfügt über drei Produktsparten.
Albert Weber: Mit ihrer
Kernmarke Albert Weber ist die Weber Automotive bereits seit nunmehr 38 Jahren
als Automobilzulieferer für Motorkomponenten tätig.
Weber Fibertech: Mit dem Verfahren E-LFT bietet Weber Fibertech eine der wenigen
Möglichkeiten an, in Großserie Crashresistente Bauteile aus Kunststoff zu
fertigen.
Weber Motor: Der Entwicklungsanspruch bei Weber Motor orientiert sich an den
Anforderungen moderner Antriebe mit geringem Gewicht, hoher spezifischer
Leistung und deutlich verbesserter Effizienz.
Rinspeed eXasis Powered by Weber Motor® MPE 750:
Eine besondere konstruktive Aufgabe
stellte die Integration eines leistungsfähigen Turbomotors in die Produktvision
eXasis von Rinspeed dar. Neben einem extrem eingeschränkten Package und der
Einbauposition als Heckmotor mit den damit verbundenen thermischen und
fahrdynamischen Herausforderungen wird das Fahrzeug sowohl mit herkömmlichem
Benzin wie auch mit Bio-Ethanol (E85) betrieben. Gelöst wurde diese
Herausforderung durch die Platzierung des Getriebes unter dem Motor. Dadurch
wird eine extrem kurze Antriebseinheit realisiert, die gemeinsam mit der
niedrigen Ausgangsbasis des eingesetzten Turbomotors für eine hervorragende
Gewichtsverteilung des Fahrzeugs sorgt. Auch fahrdynamisch sorgt das Aggregat
für glänzende Augen: Mittels Turboaufladung, Doppeldrosselklappen und
Ladeluftkühlung werden 110 kW (150 PS) bei vergleichsweise niedrigen 7.000/min
erreicht, was einer spezifischen Leistung von 147 kW/L (200 PS/L) entspricht.
Jeder Motor wird in der Weber Motor Manufaktur nach höchsten
Qualitätsanforderungen montiert. Dies wird durch die handsignierte Unterschrift
auf dem Typenschild eines jeden Motors in Verbindung mit der Seriennummer
dokumentiert.