Weltpremiere beim Automobilsalon in Genf 2005
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Rinspeed Senso - das Auto, das den Fahrer fühlt
Es ist mehr der Mensch, der im Mittelpunkt des Automobils stehen sollte und
nicht immer mehr die Technik, bringt Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht (49)
die Grundidee des jüngsten Concept Car-Sprosses auf den Punkt. Auf ihr basiert
das Fahrzeugkonzept des Senso, den die renommierte Schweizer Design- und
Konzept-Schmiede und Bayer MaterialScience, einer der größten
Kunststoff-Produzenten der Welt, vom 3. bis 13. März 2005 auf dem Genfer
Autosalon präsentieren. Entwickelt wurde der Senso zusammen mit dem
langjährigen Engineering-Spezialisten Esoro. Und Bayer-Autospezialist Johannes
Seesing (51) ergänzt: Zusammen mit unseren Partnern in der Automobilindustrie
forschen und arbeiten wir bereits heute am Auto von morgen. Der Senso ist ein
herausragendes Beispiel für unkonventionelle Ideen und angewandtes Querdenken.
Der mit umweltfreundlichem Erdgas betriebene Senso ist nicht ohne Grund das
sinnlichste Auto der Welt. Denn Senso erfühlt den Fahrer, misst also seine
biometrischen Werte - und wirkt dann mittels Mustern, Farben, Musik und Düften
positiv auf den Lenker. Der Grund: Ein ausgeglichener Fahrer fährt einfach
sicherer.
Dahinter steckt eine ausgefeilte Sensorik-Idee, das Herzstück des Gefährts: Für
die Datenerhebung zeichnen gleich mehrere Sensoren verantwortlich. So misst eine
biometrische Polar-Uhr die Pulsfrequenz des Fahrers. Eine Mobile Eye-Kamera
registriert sein Fahrverhalten, also wie und wie häufig er die Fahrspur wechselt
und wie dicht und schnell er auf vorausfahrende Autos auffährt. Nun - so die
Vision - wertet ein HP-Bordrechner die erhobenen Daten aus und schließt mit
Hilfe spezieller Algorithmen auf den momentanen Gemütszustand des Fahrers. Die
Entwickler des Concept Car sprechen nicht ohne Grund von Zen-Sorik - in
Anspielung auf fernöstliche Meditation. Denn auf Basis der errechneten Werte
erhält der Pilot nun die sinnansprechenden Impulse, um ihn in einen Zustand
entspannter Aufmerksamkeit zu versetzen. Die Idee der kommunizierenden
Oberflächen stammt von Dipl.-Des. Andreas Fischer, der am Institut für
Informatik der Universität Zürich in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für
Psychologie der Universität Innsbruck das zenMotion-Konzept entwickelt hat.
Ausgangspunkt für die Entwicklung waren Untersuchungen der Wissenschaftler, die
sich mit der emotionalen Wirkung von bewegten Mustern auf den Menschen befassen.
Im Senso rücken - je nach momentaner Verfassung des Fahrers - vier kleine
Sharp-LCD-Bildschirme stimulierende (orange/gelb), beruhigende (blau/violett)
oder neutrale (grün) Farbmuster ins Blickfeld des Fahrers. Sie sind eingefügt in
die futuristisch gestaltete Innenverkleidung, die als gesamte Fläche leuchtet
und das Cockpit in ein blendfreies, ambientes Licht taucht.
Eine neuartige Leuchtfolientechnik macht es möglich, die von Bayer
MaterialScience und dem Schweizer Elektronik-Spezialisten Lumitec entwickelt
wurde. Diese so genannte Smart Surface Technology feiert damit Weltpremiere im
automobilen Einsatz. Johannes Seesing: Wir zeigen im Senso, welch
atemberaubende Möglichkeiten sich für Autodesigner mit dieser neuen Technologie
auftun. Denn das glimmende Material lässt sich in jede beliebige Form bringen
und verzichtet dabei auf Glühbirnchen oder LEDs. Die Hightech-Oberfläche
erstrahlt computergesteuert je nach angelegter Spannung in den Farben grün, blau
oder orange.
Verstärkung erhalten die optischen Reize durch eigens komponierte Klänge, die
auf einem Rechner digital gespeichert sind. Neben Auge und Ohr wird auch die
Nase über vom Geruchs-Spezialisten Voitino CWS entwickelte Düfte, die der
Lüftung entströmen, angesprochen. Vanille-Mandarin wirkt dabei beruhigend,
während eine Citrus-Grapefruit-Note eher der Stimulation dient. Und selbst der
Tastsinn des Menschen wird eingespannt: Stellt der Zentralrechner
Müdigkeitssymptome beim Fahrer fest, so sollen im Sitz integrierte
Elektromotoren ihn - im wahrsten Sinnes des Wortes - wachrütteln.
Rinspeed Senso - Steine des Anstoßes
Doch der Senso hat nicht nur innere Werte. Würde er nicht auch beim
polarisierenden Design neue Wege beschreiten, trüge er nicht den Familiennamen
Rinspeed. Besonders die klare, unverspielte Innenraumgestaltung rückt den
Menschen in den Mittelpunkt. So sitzt der Fahrer mittig allein in der ersten
Reihe, flankiert von zwei hinter ihm angeordneten Recaro-Beifahrersitzen,
bezogen mit italienischen Designerstoffen von Xmobil. Apropos Design: Innen wie
außen eingesetzte Carbonteile geben der gesamten Optik einen technisch-kühlen
Touch. Sie wurden bei MP Design in aufwendiger Handarbeit einzeln
maßgeschneidert.
Die äußere Fahrzeugform macht bewusst Anleihen bei der Architektur, wie sie
Menschen über Jahrhunderte geschaffen haben - und schlägt damit eine
spannungsgeladene Brücke zwischen Mobilien und Immobilien. Der zweiteilige
Heckaufbau erinnert dabei an kühne Dachkonstruktionen und tiefe
Häuserschluchten. Das Spiel von Radien und scharfen Kanten ist eine Reminiszenz
an formschöne Industriearchitektur.
Bei der Realisierung der Formen kommen Hightech-Werkstoffe zum Einsatz, bei der
Karosserie beispielsweise voll-recycelbare Composite. Die markante
Speedster-Scheibe wie auch die an eine moderne Hochhausfassade erinnernde
Heckpartie - besteht aus Makrolon®, einem hochwertigen Polycarbonat. Im
Vergleich zu herkömmlicher Automobilverscheibung ist das kratzfest beschichtete
Material fast um die Hälfte leichter und dabei deutlich bruchsicherer - und
bietet Designern völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Ein derart atemberaubender Body hüllt sich natürlich in Extravagantes, das nicht
von der Stange zu haben ist: Der seidenmatt-schillernde Effektlack des Senso
mit den in den Bayer-Labors entwickelten Lackrohstoffen ist ein Maßanzug, den es
so nur ein einziges Mal für die Designschmiede Rinspeed gibt. Ein
Softfeel-Klarlack im Interieur verleiht dem gleichen Farbton zusätzlich noch
eine angenehm weich anfühlende Oberfläche.
Saubere Leistung - die Antriebstechnik
Angetrieben wird der 1385 Kilogramm leichte Senso von einem 3,2-Liter
Boxermotor aus dem Porsche Boxster S, der für den Einsatz im Senso auf Betrieb
mit Benzin und Erdgas umgerüstet wurde. So strömen aus dem Auspuff bis zu 30
Prozent weniger umweltschädliches CO2. Der Grund: Erdgas ist ein extrem sauber
verbrennender Treibstoff, der beinahe völlig aus Methan besteht und fast keinen
Schwefel enthält. Der Motor leistet 250 PS/184 kW bei 6200 U/min und produziert
ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 4600 U/min. Für die Kraftübertragung
zur Hinterachse sorgt ein manuelles Sechsganggetriebe. Damit beschleunigt der
Senso in 5,9 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit
von 250 km/h.
Für optimale Traktion sorgen Continental SportContact 2 Reifen im Format 235/35
ZR 19 vorne und 255/35 ZR 19 auf der Hinterachse, montiert auf Barracuda-Felgen
in den Größen 8.5x19 vorne und 9.5x19 hinten.
Die futuristische Karosserie sitzt auf einem speziell von KW automotive
entwickelten Fahrwerk, das sowohl in der Höhe als auch in der Härte justierbar
ist. Dabei ist den Fahrwerksingenieuren das seltene Kunststück gelungen, eine
perfekte Synthese aus Fahrkomfort und sportlichem Handling zu erreichen.
Die innovative Lichttechnologie des Senso stammt vom Beleuchtungs-Spezialisten
in.pro. Die acht Leuchteinheiten wecken Assoziationen an Star Wars-Szenarien
und auch Captain Kirk hätte sicherlich seine Freude daran gehabt. Das
intelligente in.pro.Sat-System sendet automatisch einen Notruf über das GSM-Netz
im Falle eines Unfalls, Überfalls oder Diebstahls.
Auf Wunsch kann ein FBI Bio Drive von Genesis Technology mit integrierter
Fingerabdruckerkennung alle Fahrerdaten speichern und gestattet so eine
individuelle Zuordnung beim Fahrzeugstart.
Von
schweizerischer Hand
Esoro
Konzeptfahrzeuge by Esoro - das Aussergewöhnliche ist bei uns alltäglich. Esoro
designt, entwickelt und realisiert qualitativ hoch stehende Konzeptfahrzeuge von
der ersten Idee bis zum "automobilsalontauglichen" Fahrzeug. Die Prototypen sind
voll funktionsfähig und zugelassen, damit das Konzept auch "erfahren" werden
kann. Unser innovatives und erfahrenes Team realisiert komplexe Projekte sehr
effizient und wickelt sie in kürzester Zeit termingerecht ab. Dabei kann sich
Esoro auf modernste Entwicklungstools, eine exzellente Prototypenwerkstatt,
Erfahrungen aus über zwanzig Fahrzeugprojekten und auf ein erlesenes Netzwerk
von Zulieferern verlassen. Als Generalunternehmer ist Esoro direkter
Ansprechpartner für den Kunden und übernimmt die Verantwortung für das
Gesamtpaket.
Esoro wurde bereits zum sechsten Mal von Rinspeed als Generalunternehmer für die
Konzeptfahrzeugentwicklung engagiert. Esoro war verantwortlich für das
Projektmanagement, die Integration der neuartigen Technologien, das Engineering
und den Fahrzeugbau des Rinspeed Senso. Esoro entwickelte den erdgasbetriebenen
Senso mit ihren langjährigen Partnern Schwaller (Basisfahrzeugadaption) und
Protoscar (Design) in knapp sieben Monaten. Querdenken und neu betrachten,
ausbrechen aus gewohnten Bahnen in eine neue und andere Richtung. Und die Sinne
zum Zuge kommen lassen: sehen, fühlen, spüren, riechen und hören - diesen
Anspruch hat der Rinspeed Senso. Sein Name ist Programm: Senso fühlt den
Fahrer und stellt sich auf ihn ein. Denn ist der Mensch hinter dem Steuer
entspannt und hellwach, sinkt die Unfallgefahr beträchtlich. Dahinter steckt
eine ausgefeilte Sensorik-Idee, entwickelt von den Universitäten Zürich und
Innsbruck. Smart Surface Technology, eine neue 3D-verformbare
elektrolumineszente Folie von Bayer MaterialScience und Lumitec, sorgt aufgrund
von biometrischen Meßdaten beispielsweise für angemessene ambiente Beleuchtung,
die positiv auf den Fahrer wirkt.
gasmobil - Ein starker Partner
Gefördert wird die Verbreitung von Erdgas als Treibstoff durch die Aktionäre der
gasmobil AG und den lokalen Erdgasversorgern. Erdgas ist eine sinnvolle und
umweltfreundliche Treibstoff-Alternative, die deutlich zur Verringerung der
Schadstoffemissionen besonders in Ballungsräumen beitragen kann. In Kombination
mit dem CO2-neutralen Biogas wird die Schadstoffbilanz noch wesentlich
verbessert. Die wichtigsten Argumente für Erdgas und Biogas als Treibstoff:
Weniger Schadstoffe als Benzin oder Diesel, im gemischten Betrieb weniger
Verbrauch und darum auch sparsamer, leichtes und sauberes Betanken, je nach
Kanton Zuschüsse bei Kauf eines Neuwagens, Werksgarantien des Herstellers und
sicher wie jeder andere Personenwagen.
Erdgas und Biogas als Treibstoff - die Zukunft rollt
gasmobil, Energie Schweiz und Rinspeed - drei starke Partner, die Fahrzeuge für
den Alltagsbetrieb und mobile Zukunftsvisionen realisieren. Die gemeinsam
ausgestellten Fahrzeuge werden umweltfreundlich mit Erdgas oder Biogas als
Treibstoff betrieben.
Versorgung - kein Problem in Europa
Erdgas und Biogas als Treibstoff einzusetzen bedeutet auch einen weiteren
Schritt auf dem Weg, die Rohöl-Abhängigkeit der Weltwirtschaft zu verringern.
Das hohe Umweltpotenzial von Erdgas kann nicht nur bei der stationären Nutzung,
sondern auch im Strassenverkehr zur Verringerung der Belastung durch Russ,
Stickoxide, CO2 und Kohlenwasserstoffen beitragen. Darüber hinaus erzeugen
Erdgasmotoren weniger Geräusche als konventionelle Aggregate. Die
Antriebstechniken sind ausgereift und markterprobt. Es gibt kaum einen
Hersteller, der nicht ein oder mehrere Modelle im Programm führt. Hinzu kommt,
dass der Ausbau des Tankstellennetzes in der Schweiz und im übrigen Europa zügig
vorangetrieben wird. Die Versorgung ist rund um die Uhr gesichert.
Engagement EnergieSchweiz
Das Bundesamt für Energie mit seinem Aktionsprogramm EnergieSchweiz fördert den
Einsatz von Erd- und Biogas seit mehr als zehn Jahren. Anfänglich waren es vor
allem Forschungsarbeiten, die unterstützt wurden. 1996-2000 unterstützte
EnergieSchweiz den Pilot- und Demonstrationsversuch mit Kompogasfahrzeugen im
Zürcher Unterland. Bei diesem Versuch wurden über einhundert Fahrzeuge in
Verkehr gesetzt und die Rückmeldungen der BenutzerInnen waren sehr positiv.
Mittlerweile baut die Schweizer Gasindustrie ein Erdgastankstellennetz auf und
die Autoindustrie verbreitert ihr Angebot an Erd- und Biogasfahrzeugen.
Seit drei Jahren arbeiten der Gasverbund Mittelland, die Rinspeed AG und
Energie-Schweiz in der Promotion von Erd- und Biogas als Treibstoff eng
zusammen. Die Konzeptfahrzeuge der Rinspeed AG visualisieren dem Publikum die
Möglichkeiten von Erdgas als Treibstoff und bauen die leider noch vorhandenen
Vorurteile gegenüber diesem jungen und sauberen Treibstoff ab.
Erd- und Biogas als Treibstoff schonen die knappen Ressourcen, erzeugen weniger
Emissionen als die herkömmlichen Treibstoffe, Erdgas emittiert pro
Energieäquivalent rund 20 % weniger Emissionen des Treibhausgases CO2 und der
erneuerbare Treibstoff Biogas ist sogar CO2-neutral.
Die Partner: Die wichtigen Stützen kommen zu Wort
Barracuda / Aerotechnik
Barracuda Racing Wheels - Outstanding Designs
Das Leichtmetallrad-Programm von Barracuda präsentiert sich mit neuen,
unverwechselbaren Designs, mit frischen, trendigen Farben und in vielen
individuellen Ausführungen: Chrom, dunkles, helles oder glänzendes Silber,
Aussenringschrauben in verschiedensten Farben.
Die Grundidee hinter jedem Barracuda-Produkt ist die kompromisslose
Sportlichkeit, ausgedrückt in einer sehr modernen Formensprache.
Für viele Modelle der Barracuda-Linie ist der geniale amerikanisch-japanische
Designer Ichiyanagi Satoshi verantwortlich. In der Welt der Leichtmetallräder
hat er gerade in jüngerer Zeit eigentliche Trends gesetzt.
Das Rad Voltec T5 zeigt die kompromisslose Sportlichkeit des klassischen
Cuprades gepaart mit der kühlen Eleganz gleissenden Chromes. Die offene Bauweise
des Radsterns macht das Rad sehr leichgewichtig und lässt Einblick in die
Technik der Bremsanlage.
Bayer MaterialScience
Eines der führenden Polymer-Unternehmen der Welt
Mit einem Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2003 und weltweit rund
18.000 Mitarbeitern ist die Bayer MaterialScience AG eine tragende Säule im
Bayer-Konzern. Die Gesellschaft ist seit Anfang 2004 als eigenständige, weltweit
agierende Aktiengesellschaft innerhalb der Bayer-Gruppe tätig. Ein nachhaltiges
profitables Wachstum steht im Fokus der Aktivitäten der Bayer MaterialScience
AG. Deshalb setzt das Unternehmen neben Effizienzverbesserungen vor allem auf
Innovationen und kreative Systemlösungen.
Das internationale Produktionsnetzwerk von Bayer MaterialScience mit 40
Standorten weltweit stellt jährlich mehr als vier Millionen Tonnen Rohstoffe
her. Die Nähe zu den Kunden gewährleistet kurze Lieferzeiten und einen flexiblen
Service. Hauptabnehmer der Produkte sind die Automobil- und Bauindustrie sowie
die Elektro-/Elektronikbranche, außerdem Hersteller von Sport- und
Freizeitartikeln, Verpackungen und medizintechnischen Produkten.
Zu den Beststellern im Portfolio von Bayer MaterialScience gehören unter anderem
hochwertige Polycarbonate der Marken Makrolon®, Makrofol® und Apec®. Sie sind
unverzichtbare Produkte bei der Herstellung von Automobilkomponenten, optischen
Datenträgern wie z.B. CDs und DVDs, medizinischen Geräten und vielen Produkten
des täglichen Lebens. Polycarbonat-Platten werden zum Beispiel zur Überdachung
von Tribünen und Bahnhöfen ebenso wie als transparente Außenwände für
Gartenhäuser und Carports eingesetzt.
Schon seit langem sind Polyurethane aus vielen Bereichen des täglichen Lebens
nicht mehr wegzudenken. Das Spektrum der Anwendungen für Polyurethan-Rohstoffe
reicht von Matratzen über Autositze, die Isolation von Kühlschränken, Stoßfänger
für Autos bis hin zur Besohlung von Schuhen. Mehr als ein Viertel der weltweit
produzierten Menge an Polyurethan-Rohstoffen stammt von Bayer. Wichtige
Produktmarken sind Desmodur® und Desmophen®. Zu den Service-Angeboten an Kunden
gehören hier die Entwicklung maßgeschneiderter Rezepturen, die technische
Unterstützung in der Verarbeitungstechnik sowie eine optimierte
Vertriebsorganisation über sogenannte Systemhäuser.
Lacksysteme auf Basis von Polyurethan-Rohstoffen von Bayer MaterialScience haben
sich in der Anwendung auf einer Vielzahl von Substraten sehr gut bewährt. Sie
schützen den Untergrund zuverlässig gegen Witterungs- und Chemikalieneinflüsse
und zeichnen sich durch gute mechanische Eigenschaften aus. Bei der Entwicklung
umweltverträglicherer Lack- und Klebstoffsysteme spielt Bayer seit Jahren eine
Vorreiterrolle und baut die Technologieführerschaft kontinuierlich aus.
Lackrohstoffe der Marken Bayhydrol® und Bayhydur® zum Beispiel haben sich in
wasserbasierenden Polyurethan-Lacksystemen gut bewährt.
Thermoplastische Polyurethane kombinieren das Eigenschaftsniveau hochwertiger
Polyurethan-Elastomere mit der rationellen Verarbeitbarkeit thermoplastischer
Kunststoffe. Produkte des Sortiments Desmopan® werden zu Folien, Schläuchen,
Kabelummantelungen, aber auch in Ski- und Sportschuhen sowie im Autoinnenraum
eingesetzt.
Das Rückgrat der Produktion von Bayer MaterialScience ist die Business Unit
Anorganische Basischemikalien. Sie stellt vor allem Chlor, aber auch die
Koppelprodukte Natronlauge, Salzsäure und Wasserstoff her.
Mit H.C. Starck, Wolff Walsrode, Bayer Sheet Europe und Hennecke gehören vier
gut aufgestellte Spezialisten zu Bayer MaterialScience, die als eigenständige
Unternehmenseinheiten weiterentwickelt werden und eine wertvolle Ergänzung für
das Portfolio darstellen. H.C. Starck verfügt über eine weltweit einzigartige
Kompetenz bei der Gewinnung und Veredelung von Sondermetallen und leistet
außerdem auf dem Gebiet der keramischen Brennstoffzellen einen wichtigen Beitrag
zur mobilen Energieversorgung von Morgen.
Ein führender Spezialist in der Cellulosechemie ist Wolff Walsrode. Diese
Produkte werden in Lebensmitteln, Kosmetika, Pharmazeutika sowie Lacken,
Druckfarben und Baustoffen eingesetzt.
Die Hennecke GmbH ist ein Hersteller von Maschinen zur Verarbeitung von
Polyurethan-Systemen mit langjähriger Erfahrung und bietet ein sehr breit
gefächertes Spektrum von Anlagen für praktisch alle Anwendungsgebieten an.
Bayer Sheet Europe ist ein Anbieter von hochwertigen Kunststoffplatten, für
deren Herstellung unter anderem das Polycarbonat Makrolon® von Bayer
MaterialScience verwendet wird.
Continental
Der Rinspeed Senso steht auf
Reifen aus Hannover: Vorne ist der ContiSportContact 2 in der Größe 235/35 R 19
montiert, hinten ist ein 255/35 R 19 aufgezogen. Mit diesen Reifen fährt der
Senso sicher, lenkstabil und präzise - auch dann, wenn einmal abrupt aus der
Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h abgebremst werden muß.
Der Continental-Konzern ist ein führender Anbieter für Reifen, Bremssysteme,
Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik und Technische Elastomere. Das
Unternehmen erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von 11,5 Milliarden Euro und
beschäftigt weltweit derzeit rund 73.000 Mitarbeiter.
Der Geschäftsbereich Reifen ist ein Offizieller Partner der FIFA WM Deutschland
2006.
in.pro. - alles was Autos Spass macht
Emotionen pur
in.pro. ist Partner des Concept Cars »Rinspeed Senso«, das wohl sinnlichste Auto
der Welt.
Die renommierte Schweizer Design- und Konzept-Schmiede Rinspeed und Bayer
MaterialScience, einer der größten Kunststoff-Produzenten der Welt, präsentieren
mit dem neuen Concept Car »Senso« ihre Ideen und Visionen für die nächste
Autogeneration: Ein Auto, das auf den Fahrer und dessen Gefühlslage reagiert.
in.pro., der weltweit agierende Autozubehörspezialist aus Norddeutschland, ist
bei diesem außergewöhnlichen Projekt als Partner beteiligt und liefert die
Beleuchtung sowie das Sicherheits-Kompakt-System in.pro.SAT.
Der Name »Senso« des Schweizer Concept Cars ist Programm. Das Fahrzeug »fühlt«
den Fahrer und stellt sich auf ihn ein. Denn ist der Mensch hinter dem Steuer
entspannt und hellwach, sinkt die Unfallgefahr beträchtlich. Ermöglicht wird
dies durch eine ausgefeilte Sensorik-Idee, entwickelt von den Universitäten
Zürich und Innsbruck. Smart Surface Technology, eine neue 3-D-verformbare
elektrolumineszente Folie von Bayer MaterialScience und dem Schweizer
Elektronik-Spezialisten Lumitec, sorgt auf Grund von biometrischen Messdaten
unter anderem für eine Beleuchtung in der Umgebung des Fahrers, die positiv auf
ihn wirkt.
Der mit umweltfreundlichem und CO2-reduzierendem Erdgas betriebene »Rinspeed
Senso« stellt den Menschen in den Mittelpunkt und spricht mit seinem
ausgefallenen Design Emotionen an. So verfügt er über eine Außenhaut-Lackierung,
die neue Wege weist. Hinsichtlich der Optik entwickelten die Spezialisten von
in.pro. ein komplettes Beleuchtungspaket für den »Senso«. Das Entwicklungsteam
in der in.pro. Zentrale in Henstedt-Ulzburg konstruierte eigens Scheinwerfer und
Blinker für das einmalige Projekt. Neben der technisch anspruchsvollen Lösung
bewiesen die Designer und Ingenieure viel Feingefühl hinsichtlich der optischen
Umsetzung. So besitzt der »Senso« ein markantes und vor allem ansprechendes
Gesicht, das Emotionen weckt. Besonderes Merkmal der innovativen in.pro.
Beleuchtungsteile ist die extrem hohe Qualität auf Serienniveau.
Des Weiteren steuerten die Zubehörspezialisten passend zu dem Sicherheitsaspekt
des Projekts das Sicherheits-Kompakt-System in.pro.SAT bei. Das
satellitengestützte System dient nicht nur als Alarm- und Sicherheitsanlage,
sondern besitzt umfassende Hilfsfunktionen in Notsituationen. Per
GPS-Satellitenortung ermöglicht das in.pro.SAT die weltweite Ortung des
Fahrzeugs. Dieses Feature dient zwar hauptsächlich der Diebstahlsicherung wird
aber von in.pro. zusätzlich zur schnellen und unkomplizierten Hilfe im Notfall
genutzt. Das GSM-Modul des in.pro.SAT ist in der Lage Nachrichten und Anrufe zu
empfangen und zu senden. Wird das System entweder vom Fahrer oder automatisch
aktiviert, erfolgt eine Alarmmeldung an die in.pro. Einsatzzentrale. Diese
leitet dann sofort entsprechende Hilfsmaßnahmen ein.
Das in.pro.SAT Sicherheitsmanagement wird sogar aktiv, selbst wenn der Fahrer
nicht mehr in der Lage ist einen Notruf an die in.pro. Einsatzzentrale
abzusetzen. Ein Crash-Sensor regiert bei einem Unfall und schickt mittels
GSM-Modul einen Anruf bzw. eine SMS mit den genauen Positionsdaten des
Unfallsfahrzeugs an die in.pro. Einsatzzentrale, die alle notwendigen
Hilfsmaßnahmen einleitet.
Nach dem gleichen Prinzip arbeitet die Notfalltaste des in.pro.SAT. Diese kann
der Fahrer jeder Zeit im Falle eines Notfalls wie zum Beispiel akuter Erkrankung
oder bei einem Überfall drücken. Sofort wird eine Verbindung mit der in.pro.
Einsatzzentrale aufgebaut und Hilfe geleistet.
Selbstverständlich lässt sich alternativ zu der Aufschaltung an die in.pro.
Einsatzzentrale eine andere Rufnummer einer Vertrauensperson speichern, zu der
dann ein Notruf abgesetzt wird. Für eine zuverlässige und störungsfreie Funktion
des Sicherheitssystems verfügt das in.pro.SAT über eine eigene, unabhängige
Stromversorgung.
Das Engagement von in.pro. bei dem neuen Concept Car »Rinspeed Senso« ist eine
konsequente Fortsetzung der langjährigen, erfolgreichen Partnerschaft zwischen
den beiden Unternehmen. Vor allem das innovative in.pro.SAT und die formschönen
in.pro. Leuchten passen hervorragend zu dem in jeder Hinsicht emotionalen
Sicherheits-Konzept des »Senso«.
KW automotive
KW liefert Gewindefahrwerk für das
Konzeptcar Senso von Rinspeed
- Rinspeed Senso reagiert auf Gemütszustand des Fahrers
- Senso mit KW Gewindefahrwerk der Variante 3
- Variable Einstellungsmöglichkeiten des KW Gewindefahrwerks
Das Schweizer Unternehmen Rinspeed ist bekannt für spektakuläre Concept Cars und
präsentiert auf dem Autosalon Genf 2005 ein weiteres Highlight - den Rinspeed
Senso.
Die KW automotive GmbH, seit Jahren einer der weltweit führenden Anbieter für
höhenverstellbare Gewindefahrwerke, stattete den Rinspeed Senso mit einem KW
Gewindefahrwerk der Variante 3 in der Edelstahltechnik inox-line aus.
Die KW Gewindefahrwerke der Variante 3 erlauben verschiedene
Einstellmöglichkeiten, wodurch die Fahreigenschaften exakt auf die individuellen
Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden können. Von äußerst komfortabel bis
extrem sportlich ist alles möglich. Die Variante 3 ist an Vorder- und
Hinterachse stufenlos höhenverstellbar und verfügt über eine separat voneinander
einstellbare Zug- und Druckstufendämpfung. Die einstellbare Zugstufendämpfung
ermöglicht das Nick- und Wankverhalten des Fahrzeugs sowie das Handling und den
Fahrkomfort zu beeinflussen. Das Fahrzeug kann dadurch auf die Bedürfnisse des
Anwenders abgestimmt und der Fahreindruck von komfortabel bis sportlich
verändert werden. Durch die Druckstufendämpfung der Variante 3 wird das
Fahrverhalten des Fahrzeugs noch entscheidender beeinflusst. Eine Erhöhung der
Dämpfungskraft unterstützt das Fahrzeug bereits beim Einfedern und verhindert
somit Roll- und Wankbewegungen, was das Einlenkverhalten spürbar verbessert.
MP Design
Herr Kourosh Mansory gründete im Jahr
1989 das Unternehmen MP Design & Technik GmbH in München. 1997 konnte die
Fertigung das jetzige Betriebsgebäude in Brand in der Oberpfalz beziehen. Im
Juli 2000 erfolgte der Umzug aller weiteren Abteilungen nach Brand. Am Anfang
stand der Handel mit exklusiven Innenausstattungsteilen für hochwertige
Automobile im Vordergrund. Die steigende Nachfrage an speziellen, beschichteten
Teilen führte zum Aufbau einer eigenen Fertigung. 1993 wurde mit der Leder- und
1995 mit der Holzverarbeitung und -veredelung begonnen. Dadurch wurde es
möglich, die Kundenan-forderungen, auch bei hochwertigen Polyesteroberflächen,
zu erfüllen. Heute reicht die Produktpalette vom Schalthebelgriff in Massivholz
oder furniertem Kunststoff, über furnierte Originalteile bis zu Lenkrädern mit
Holzeinlagen oder mit Lederbesatz.
Für die qualifizierten und flexiblen Mitarbeiter und Spezialisten steht die
Erfüllung der Kundenanforderungen und -wünsche und die Qualität an
hervorragender Stelle. Die von uns sorgfältig ausgewählten Lieferanten
garantieren ebenfalls die erwartete Qualität.
Zum Kundenkreis zählen namhafte Großhändler, Tuner und Erstausrüster im In- und
Ausland, die unsere Produkte für die Nachrüstung oder für Sonderserien mit
speziellen Anforderungen benötigen. Dieser langjährige, vorwiegend feste
Kundenstamm schätzt unsere Zuverlässigkeit und Qualität sowie die schnelle und
flexible Abwicklung der Aufträge. MP arbeitet unter der internationalen
Automobilzertifizierung ISO/TS 16949:2002.
Sharp
Wir wollen nicht nur unsere Geschäftstätigkeit
ausweiten. Vielmehr suchen wir nach neuen und einzigartigen Technologien. Damit
wollen wir unseren Beitrag zu weltweitem Nutzen und Wohlergehen leisten. Zitat
aus der Firmenphiliosophie von Sharp.
Die fast hundertjährige Geschichte der
Firma Sharp ist geprägt durch Visionen und technische Innovationen. Begonnen hat
alles 1915 mit der Entwicklung des weltweit ersten Minenbleistiftes, des ever
sharp pencil. Neben dem Namen ist das Unternehmen auch seiner Innovationskultur
treugeblieben.
Das Unternehmen, mit weltweit über 55'000 Mitarbeitern ist in fast allen
Gebieten der Elektronik aktiv und bietet ein riesiges Sortiment an Produkten an.
Unter anderem ist Sharp Weltmarktführer bei Flachfernsehern in LCD-Technik und
Sonnenkollektoren; zwei Bereiche die zur Zeit besondere Beachtung finden.
Die technische Innovation, das Ansprechen aller Sinne und die hohe
Umweltverträglichkeit entsprechen den Werten von Sharp und verbinden Sharp und
Rinspeed in besonderem Masse. Mit unserem Engagement als Multimediapartner beim
Senso soll diese Verbundenheit auch nach Aussen dargestellt werden.
LCD Geräte von Sharp sind die weltweit technologisch führend und eignen sich
deshalb im besonderen Masse den Senso dem Betrachter näher zu bringen und
direkter Erleben zu lassen.
Recaro
Recaro - vom Karosseriebauer zum weltweit anerkannten Sitzhersteller
Recaro steht als Marke für Ergonomie, Styling, Qualität, Sicherheit und
Innovation. Wir entwickeln, fertigen und vertreiben weltweit Fahrzeugsitze sowie
Komplettsitzanlagen im Premium- und Luxussegment. Als Erstausrüster beliefern
wir viele namhafte Automobil- und Nutzfahrzeughersteller. Darüber hinaus
bedienen wir Endkunden und Motorsport über den Fachhandel mit
Recaro-Nachrüstsitzen sowie Kindersitzen. Recaro Produkte findet man überall
dort, wo Menschen und ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen.
Recaro baut Sportsitze, die sich dem Fahrer optimal anpassen. Dabei fließen die
langjährigen Erfahrungen aus dem Motorsport in die Entwicklung von Sportsitzen
für den Straßenverkehr ein. Recaro Sitze überzeugen stets durch ein sportliches
Design: starke Formen, optimale Linienführung, individuelles Styling und
exklusive Optik. Kurzum: Recaro Sportsitze vereinen maximale Sportlichkeit mit
modernstem Design!
Früher wie heute gilt: Recaro ist als Sitzhersteller der Pionier im Hinblick auf
Qualität, Sicherheit und Innovation in der Automobilzuliefererindustrie und in
den Augen der Verbraucher. Denn: Gewinner sitzen in Recaro!
Zur Historie: 1906 gründete der Sattlermeister Wilhelm Reutter eine Karosserie-
und Wagenfabrik in Stuttgart. Das Unternehmen machte sich als Hersteller
hochwertiger Kleinserien einen Namen - für Adler, Ansaldo, BMW, Bugatti, Maybach
und andere. Zwischen 1948 und 1963 baute das Unternehmen alle Karosserien für
Porsche. Nachdem Porsche 1963 das gesamte Karosseriewerk kaufte, stellte die
Nachfolgefirma Recaro (REutter und CAROsserien) im Stuttgarter Stammsitz die
Fahrzeugsitze für alle Porsche-Autos her. Zudem entstanden zunächst Recaro
Sportsitze und dann der legendäre Recaro Idealsitz - beides für die Nachrüstung.
Bei dieser Kombination Produktion von Serien- wie auch Nachrüstsitzen - ist es
bis heute geblieben. 1983 wurde das Unternehmen komplett von der Firma Keiper
aus Remscheid übernommen. Der heutige Firmensitz ist in Kirchheim / Teck
angesiedelt, an dem 1990 der Recaro Center eröffnet wurde. Heute kommen weltweit
bekannte Produkte wie RecaroO Ergomed aus Kirchheim. Als unabhängiges
Unternehmen in der Keiper Recaro Gruppe hat Recaro einen festen Platz in der
automobilen Welt - als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Markenartikler
im Zubehörgeschäft. Der Name Recaro steht dabei für mehr als nur einen Sitz - er
repräsentiert eine Philosophie.
Recaro ist ein selbständiges Unternehmen innerhalb der international tätigen
Keiper-Recaro-Gruppe, die weltweit an insgesamt 16 Standorten aktiv ist. Über
6.000 Mitarbeiter stehen in den drei Sparten Keiper, Recaro und Recaro Aircraft
Seating für hochwertige Produkte im Bereich des mobilen Sitzens in Fahrzeugen
und Flugzeugen. Die Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2003 einen Umsatz von
insgesamt rund 830 Millionen Euro.
Universität Zürich
Rinspeed Senso / zenMotion - Intelligente Oberflächen
Seit seiner Erfindung wurde das Automobil vor allem im Hinblick auf
Motorisierung (Leistung, Schnelligkeit) und Komfort ständig weiterentwickelt.
Die Schnittstelle zum Fahrer (bestehend aus Lenkrad, Pedalen, Hebeln und
Knöpfen) hingegen blieb zumindest im Prinzip unverändert. Erst in der jüngsten
Vergangenheit finden neue Bedienkonzepte wie z. B. Sprachausgabe im Kontext von
Navigationssystemen und Fahrassistenzsysteme wie z. B. Abstandsüberwachung
Anwendung. Diese Entwicklung führt in Richtung einer verbesserten
Mensch-Maschine-Kommunikation. Da die Schnelligkeit von Automobilen und ihre
Anzahl im Strassenverkehr ständig zunimmt, wird die mit ihrer Nutzung verbundene
individuelle Mobilität zu ihrem eigenen Problem: Für den Fahrer addiert sich der
Stress auf der Strasse zu den Belastungen am Arbeitsplatz und im Privatleben.
Leider zu oft wird die Teilnahme am Strassenverkehr zum Ventil für angestaute
Aggressionen. Automobile, die nonverbal regulierend auf einen etwaigen negativen
Fahrstil wirken, also Aggressivität dämpfen und Müdigkeit vertreiben können,
wirken positiv auf die Verkehrssicherheit.
Wie die Fahrt mit einem solchen
Automobil in der Zukunft aussehen könnte ist ansatzweise im Rinspeed Senso
verwirklicht: Ein Dialogsystem auf nonverbaler Basis erfasst durch geeignete
Sensoren die Stimmung des Fahrers und verbessert die Verkehrssicherheit durch
optische, akustische und taktile Reize, die der Müdigkeit des Fahrers bzw.
seiner aggressiven Fahrweise entgegenwirken. In einem ersten Prototypen werden
optische Reize in Form bewegter Muster zur positiven Beeinflussung des Fahrers
genutzt und mittels PDA-Displays im Fahrzeug angezeigt. Lumineszente Folien der
Firma Lumitec AG liefern auf grösseren Flächen die passende Hintergrundfarbe.
Durch die Verwendung sensorgesteuerter Artificial-Life--Algorithmen geht das
System weit über die gegenwärtig im Fahrzeugbau eingesetzten
Kommunikationsstrukturen hinaus und trägt zur Individualisierung des Produktes
"Automobil" bei.
Das zenMotion-Team hofft,
mit der Prototypenentwicklung für den Rinspeed Senso das Interesse an diesem
Projekt zu wecken und Sponsoren zu finden, die die weitere Entwicklung des
Projektes unterstützen. Entwicklungsziel des zukünftigen Projektes ist ein
industriell einsetzbares Dialogsystem auf nonverbaler Basis, das durch geeignete
Sensoren Teilaspekte im Verhalten anwesender Personen erfasst, durch die Anzeige
kognitiv wirksamer Muster reagiert, dadurch das Verhalten der Personen positiv
beeinflusst und durch Individualisierung zum verbesserten Absatz des Produktes
beiträgt. Mit dem Ansatz der nonverbalen Interaktion geht zenMotion weit über
die gegenwärtig verfügbaren Systeme hinaus. Die interdisziplinäre
Zusammenarbeit der Fachgebiete Artificial Intelligence, Industriedesign und
Wahrnehmungspsychologie mit dem Ziel, Ergebnisse der Grundlagenforschung
zusammen mit Wirtschaftspartnern in marktfähige Produkte umzusetzen, ist
ebenfalls innovativ und zukunftsweisend.
Am Institut für Informatik der Universität Zürich wird die Projektidee von
Andreas Fischer (Dipl.-Des. der Bauhaus-Universität Weimar) in enger
Zusammenarbeit zwischen Designern, Mathematikern und Informatikern in die Praxis
umgesetzt. Das Institut für Psychologie der Universität Innsbruck stellt
wahrnehmungspsychologisches Know-how für die Entwicklung kognitiv wirksamer
Muster und zur Definition geeigneter nonverbaler Interaktionsmöglichkeiten zur
Verfügung. In Feldtests werden die erstellten Prototypen auf ihre Wirksamkeit
zur positiven Beeinflussung des Benutzerverhaltens untersucht. Dem Institut für
Psychologie obliegt auch die wissenschaftliche Betreuung des Projektes im
Bereich Wahrnehmungspsychologie.
Voitino CWS
Mehr Sicherheit am Steuer dank Düften - Automobilindustrie setzt auf
Raumbeduftung von Voitino CWS
Unsere Nase ist ein Wunderwerk, das Tausende von Düften unterscheiden kann.
Ladenbesitzer und Kaffeehausbetreiber wissen längst, dass mit guten Düften bei
der Kundschaft ein Wohlgefühl hergestellt werden kann. Nun entdecken die
Automobilhersteller die Möglichkeit, mit Düften die Sicherheit am Steuer massiv
zu verbessern. Am diesjährigen
Automobilsalon wird der Schweizer Auto-Pionier
Rinspeed mit diesem Thema präsent sein und seinen neuen Concept Car der
Öffentlichkeit vorstellen. Die Service-Firma CWS in Glattbrugg (Schweizer
Marktführer im Bereich Waschraumhygiene, Schmutzfangmatten und
Schädlingsbekämpfung) unterstützt Rinspeed mit seinem Know-how und dem erprobten
Produkt Voitino CWS.
Grosses Zukunftspotential für die Automobilindustrie
Zahlreiche Universitäten im In- und Ausland stellen in ihren Forschungsberichten
eindeutig die Beeinflussung des Menschen durch Düfte fest. Strömt ein Duft durch
unsere Nase, treffen Impulse direkt auf einen entwicklungsgeschichtlich alten
Hirnbereich - das limbische System (auch Reptilienhirn genannt) - und lösen dort
Emotionen aus. Nun entdecken Automobilhersteller das Thema und machen es sich zu
Nutzen. Der Automobil-Pionier Rinspeed in Zumikon zeigt an seinem Stand am
diesjährigen Automobilsalon mit dem vorgestellten Prototyp-Wagen Rinspeed
Senso, wie mit Düften die Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird und wie so
die Sicherheit am Steuer massiv verbessert werden kann. Noch steckt die Idee in
der Experimentierphase. Automobilfachleute sind aber überzeugt, dass darin ein
grosses Zukunftspotential steckt.
Voitino CWS Kunden setzen auf Düfte
Was die Automobilindustrie neu entdeckt hat, wissen Voitino CWS Kunden schon
längst: Dort wo es gut riecht, verweilt man gerne. Ob ein Hauch von Frühling im
Winter, ein Meeresduft im Reisebüro oder frische Aromen im Sitzungszimmer, gute
Düfte geben uns ein Wohlgefühl und beeinflussen uns positiv. Aromen wie Air
Fresh, Cool Water und Limette sorgen für gesteigerte Konzentrationsfähigkeit.
Wer sich eher entspannen will, wählt Duftzauber, Green Tea und Lavendel. Das
Angebot an Düften auf dem Markt ist gigantisch. Der Schweizer Marktführer für
Raumbeduftung Voitino CWS bietet heute eine Vielfalt von raum- und
branchenspezifischen Duftaromen an. Verkaufsberater von Voitino CWS stellen
einen individuellen Duftmix für ihre Kunden zusammen. Shopbesitzer, Friseure,
Garagisten, Gastronomen und Hoteliers können also entscheiden, welche
spezifischen Emotionen sie bei der Kundschaft wecken wollen.
Das schonende Warmverdunstungssystem
Verschiedene Hersteller bieten heute unterschiedliche Duftsysteme an. Bei der
herkömmlichen Kaltverdunstung verbinden sich Duftmoleküle mit chemischen oder
alkoholischen Duftträgern und steigen auf. Voitino CWS-Geräte funktionieren über
Warmverdunstung. Reine, natürliche Öle werden dabei in einer Duftsäule auf 63
Grad schonend erhitzt, was eine rückstandsfreie Verdunstung erlaubt. Die CWS
Produkte sind stufenlos regulierbar und können je nach Gerät 50 bis 300 m2
beduften.
Xmobil Design+Marketing
Als langjähriger Partner von Rinspeed stellt sich Xmobil jedes Jahr auf´s Neue
der Herausforderung, einen innovativen Beitrag bei der Gestaltung des Interieurs
der Konzeptfahrzeuge zu leisten. Neben technischen Materialien mit
neoprenartigen oder reflektierenden Oberflächen, kamen auch edle Lederarten (u.a.
in geflochtenen Versionen) und innovative Bodenbeläge zum Einsatz, allesamt
Materialien bzw. Materialkombinationen, die so im Automobilbereich noch nicht
verwendet wurden.
Beim Senso wurde eine spezielle großflächige Gitterkonstruktion aus lackierten
Kunstlederstreifen angefertigt, die den Blick auf die unten liegenden
Leuchtfolien freilässt.
Die Mittelteile der Sitze des Senso sind aus einem technischen Gewebe, das durch
seine Farbkomposition und 3-D-Konstruktion optisch und haptisch die Sinne
reizt. Ebenso dreidimensional ist der schwarze, elastische Umrandungsstoff
konstruiert, der zudem noch extrem abriebsfest ist (ein Derivat aus dem
Motorradbekleidungsbereich).
Als weitere Idee von Xmobil sind im Bodenbereich des Senso Fußmatten aus Gummi
verbaut, deren Applikationen die Sitzmittelteilfarben nach unten
weitertransportieren.
Schließlich wird der Senso noch von der maßgeschneiderten Präsentationshülle aus
einem speziell dafür entwickeltem Material zugedeckt, so dass der Senso bereits
vor der Enthüllung die Sinne anregt.
Xmobil Design+Marketing GmbH wurde 1997 von Christian Grübl gegründet und hat
seitdem kontinuierlich sein Entwicklungs- und Produktprogramm ausgebaut und
ergänzt.
In Zusammenarbeit mit flexiblen und leistungsfähigen Lieferanten werden von
Xmobil neue Ideen vor allem für den Automobilbereich entwickelt, in Produkte
umgesetzt und an die Industrie geliefert, wobei Xmobil mit namhaften,
international tätigen Produzenten zusammenarbeitet. Folgende Produkte bilden die
Basis der Entwicklungs- und Vertriebstätigkeit von Xmobil: Leder,
Lederausstattungen, Kunstleder, technische und modische Stoffe, Sitzbezüge,
Sitzsysteme (Sportsitze), Fußmatten (aus Textil, Gummi bzw. auch aus Kombination
beider Materialien), Bodenbeläge, Schutzhüllen (indoor, outdoor, Transport,
Produkte) , Accessoires (Taschen, Rucksäcke, Utensilien, etc.) und Möbel.
Xmobil unterhält zwei Büros mit Showroom in Deutschland: der Hauptsitz ist am
Tegernsee im Süden Münchens, eine Filiale befindet sich in Lorsch zwischen
Mannheim und Frankfurt.